![]() | |
| REDUCTILBESTELLEN.DE ::: | |
Patienteninformation Reductil Quelle: Abbott Eigenschaften/VerwendungszweckWas ist Reductil und wann wird es angewendet?Reductil wird auf Verschreibung des Arztes als begleitende medikamentoese Behandlung zur Gewichtsreduktion zusammen mit Diaet, Verhaltensaenderung und Bewegung verwendet. Reductil mit dem Wirkstoff Sibutramin foerdert das Saettigungsgefuehl. Das Medikament sollte nur bei Patienten mit erheblichem Übergewicht angewendet werden (d.h. bei einem Koerpermassenindex «BMI» von mindestens 30 kg/m²), wenn geeignete gewichtsreduzierende Massnahmen allein keinen Erfolg gezeigt haben. Der BMI wird nach folgender Formel berechnet: BMI = Koerpergewicht in kg / (Koerpergroesse in m)² Ein BMI (Body Mass Index bzw. Koerpermassenindex) von mindestens 30 entspricht je nach Koerpergroesse folgendem Gewicht: Koerpergroesse 140 cm: mindestens 58,8 kg. Koerpergroesse 150 cm: mindestens 67,5 kg. Koerpergroesse 160 cm: mindestens 76,8 kg. Koerpergroesse 170 cm: mindestens 86,7 kg. Koerpergroesse 180 cm: mindestens 97,2 kg. Koerpergroesse 190 cm: mindestens 108,3 kg. ErgaenzungenWas sollte dazu beachtet werden?Unter Übergewicht wird eine Gewichtserhoehung auf Grund einer zu starken Vermehrung des Koerperfetts verstanden. Ein Koerpergewichtsanstieg von 12 kg beruht z.B. zu 75% (9 kg) aus einer Vermehrung des Koerperfetts und nur zu 25% der Muskelmasse. Allfaellige organische Krankheiten als Ursache des Übergewichts muessen vor der Behandlung durch den Arzt ausgeschlossen werden. Basis bzw. Ziel einer jeden Behandlung des Übergewichtes ist es langfristig die Ernaehrung zu kontrollieren, d.h. die Kalorienaufnahme zu vermindern und die Essgewohnheiten zu aendern. Die medikamentoese Behandlung kann dabei nur unterstuetzend wirken. Medizinische und eventuell verhaltenstherapeutische Betreuung koennen Sie beim Abnehmen unterstuetzen. Zur Erhaltung einer erzielten Gewichtsabnahme ist nur das konsequente Beibehalten einer kontrollierten Ernaehrung bzw. verminderten Kalorienzufuhr erfolgversprechend. Medikamente, die das Hungergefuehl beeinflussen, haben alleine keine abmagernde Wirkung und duerfen nicht laenger als verordnet eingenommen werden. KontraindikationenWann darf Reductil nicht eingenommen werden?Sie duerfen Reductil nicht einnehmen: bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Sibutramin oder anderen Bestandteilen des Arzneimittels; bei Neigung zu Arzneimittelmissbrauch, bestehender Alkoholabhaengigkeit; bei bekannter oder bestehender schwerwiegender Essstoerung wie Anorexia nervosa (Magersucht) oder Bulimia nervosa (Ess-Brechsucht); bei bestehenden oder vorausgegangenen psychischen Erkrankungen, wie Depression oder manischer Erkrankung; bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen (Monoaminoxidasehemmer), von anderen Medikamenten mit Wirkung auf das Zentralnervensystem oder anderen zentralwirksamen Arzneimitteln zur Gewichtsreduktion; bei unzureichend eingestelltem Bluthochdruck (siehe Abschnitt «Wann ist bei der Einnahme von Reductil Vorsicht geboten?»); bei schwerer Leberfunktionsstoerung; bei schwerer Nierenfunktionsstoerung; bei bekannter oder bestehender Erkrankung der Herzkranzgefaesse, Herzmuskelschwaeche, Herzrhythmusstoerungen, Durchblutungsstoerung des Gehirns wie Schlaganfall, TIA (zeitweise auftretende Hirndurchblutungsstoerung) oder fortgeschrittener Arterienverkalkung; waehrend Schwangerschaft und Stillzeit; bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren. VorsichtsmassnahmenWann ist bei der Einnahme von Reductil Vorsicht geboten?Bei allen Patienten sollten waehrend der Behandlung mit Reductil Blutdruck und Puls ueberwacht werden. Bei Patienten mit einem medizinisch bedeutsamen Anstieg der Blutdruckwerte oder des Pulses muss die Behandlung abgesetzt werden (siehe Abschnitt «Welche Nebenwirkungen kann Reductil haben?»). Bei Patienten mit Bluthochdruck muss dieser ausreichend behandelt sein. Bei uebergewichtigen Personen, bei denen das Risiko einer Herz- und Kreislauferkrankung besteht, darf das Gewicht nur langsam reduziert werden. Reductil sollte bei Patienten mit leichter oder mittelgradiger Nieren- oder Leberfunktionsstoerung sowie bei Patienten mit epileptischem Anfallsleiden (Krampfanfaelle) mit Vorsicht angewendet werden. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker auch wenn Sie Allergien haben oder an anderen Krankheiten leiden oder andere Medikamente (dazu gehoeren auch die selbstgekauften) einnehmen, wie z.B. Ketoconazol (Wirkstoff zur Behandlung von Pilzerkrankungen), Erythromycin, Makrolidantibiotika (Wirkstoffe zur Behandlung von Infektionen), Troleandomycin, Cyclosporin (Wirkstoff zur Unterdrueckung von Immunreaktionen, z.B. bei Organtransplantation), Rifampicin (Wirkstoff zur Behandlung von Tuberkulose), Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital (Wirkstoffe zur Behandlung der Epilepsie) und Dexamethason (koerpereigenen Hormonen verwandter Wirkstoff), andere auf das zentrale Nervensystem wirkende Medikamente oder jene Grippe- und Schnupfenmittel, welche gefaessverengende Wirkstoffe enthalten. Bei laengerer Behandlungsdauer wurde fuer gewisse Appetitzuegler nachgewiesen, dass die Haeufigkeit von bestimmten zum Teil schwerwiegenden Nebenwirkungen ansteigt und es zur Ausbildung von Gewoehnung und Arzneimittelabhaengigkeit kommen kann. Aus diesem Grunde ist es wichtig, dass die Angaben zu Reductil bezueglich Anwendungsgebiet, Dosierung und Behandlungsdauer genau beachtet werden. Falls waehrend der Behandlung Kurzatmigkeit oder Atemnot auftreten oder eine bei Belastung auftretende Atemnot sich verschlimmern sollte, ist die Behandlung sofort abzubrechen und ein Arzt aufzusuchen. Die Anwendung von Appetitzueglern wird bei Patienten mit bekanntem Herzgeraeusch oder bekannter Herzklappenerkrankung nicht empfohlen, da gewisse Appetitzuegler als moegliche mitwirkende Risikofaktoren bei der Entstehung von Herzklappenerkrankungen in Betracht gezogen werden, wenn sie laengerfristig oder in hoeherer Dosierung als empfohlen und/oder gleichzeitig zusammen mit anderen Appetitzueglern eingenommen werden. Wie bei anderen Arzneimitteln mit einem aehnlichen Wirkungsmechanismus, besteht fuer die Patienten waehrend der Behandlung mit Reductil moeglicherweise ein erhoehtes Risiko, dass Blutungen auftreten. Falls bei Ihnen eine Neigung zu Blutungen besteht oder falls Sie gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die die Blutgerinnung oder die Thrombozytenfunktion beeinflussen, sollte Sibutramin daher mit Vorsicht angewendet werden. In seltenen Faellen wurden bei Patienten, bei welchen in der Vorgeschichte bereits Depressionen aufgetreten waren, unter der Behandlung mit Reductil Verhaltensaenderungen, Depressionen und Selbstmordabsichten bis hin zum Suizid festgestellt. Wenn bei Ihnen in der Vergangenheit schon depressive Phasen aufgetreten sind, sollten Sie waehrend der Behandlung mit Reductil speziell aufmerksam sein. Treten waehrend der Behandlung Anzeichen einer Depression (Gemuetsverstimmung) auf, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker, damit ein Absetzen von Sibutramin und der Beginn einer geeigneten Behandlung in Erwaegung gezogen werden kann. Substanzen mit Wirkung auf das Zentralnervensystem koennen prinzipiell das Urteilsvermoegen, das Denken bzw. das Reaktionsvermoegen einschraenken. Die Faehigkeit zur aktiven Teilnahme am Strassenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt kann eingeschraenkt sein. Reductil beeinflusst die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva («Pille») nicht. Medikamente sollten grundsaetzlich nicht mit Alkohol eingenommen werden. Da die Wirksamkeit und Vertraeglichkeit von Reductil bisher nur bei einer kleinen Zahl von aelteren Patienten untersucht wurde, wird die Anwendung von Reductil bei Patienten im hoeheren Lebensalter (ueber 65 Jahre) nicht empfohlen. Schwangerschaft/StillzeitDarf Reductil waehrend einer Schwangerschaft oder in
|
|
| © 2007 reductilbestellen.de | |
| | Home | Aktuelle Nachrichten | Einfuehrung Reductil | Warum Reductil | Patienteninformation Reductil | Was ist Fettleibigkeit | Oft gestellte Fragen | Reductil bestellen | | |